WIE DER NEANDERTALER URMENSCH ZU SEINEM NAMEN KAM

Wer kennt nicht jenen prähistorischen NEANDERTALER, dessen Knochenreste 1856 östlich von Düsseldorf an der Straße nach Mettmann gefunden wurden. Nur wenige aber werden wissen, dass jene alten Überbleibsel aus längst verflossener Zeit ihren Namen einem umstrittenen christlichen Liederdichter verdanken. Wie das kommt, gehört zu jenen merkwürdigen Zufälligkeiten, wie das Leben so spielt.

Man muss bis in das Jahr 1674 zurückgehen. Damals wurde ein junger Mann namens Joachim Neander mit 24 Jahren Rektor der Lateinschule der reformierten Gemeinde in Düsseldorf. So gewaltig der Titel klingen mag, das Amt war unbedeutend und armselig. Schließlich bestand die ganze Lateinschule nur aus zwei Klassen. Entsprechend kümmerlich war die Entlohnung, 78 Taler im Jahr, was man wirklich nur als Hungerlohn bezeichnen konnte. Zum Glück hatte der junge Mann noch keine Familie.

Eigentlich wollte Neander Pfarrer werden. Aber unzählige arbeitslose Bewerber bemühten sich damals um eine frei werdende Stelle. Bei der Jugend Neanders war es ganz unmöglich, auf ein Pfarramt berufen zu werden. So musste er sich mit der Schulmeisterstelle begnügen.

In seinen freien Stunden wanderte er oft in jenes wildromantische Tal der Düssel hinaus, das der Stadt ihren Namen gab. In der Einsamkeit der Höhlen, Felsen und Schluchten des Kalksteingebirges dichtete und sang er seine unvergleichlich herrlichen Loblieder, die seitdem mit seinem Namen verknüpft sind…

Zitiert aus: „DEN KUMMER SICH VOM HERZEN SINGEN“ BEATE & WINRICH SCHEFFBUCH

Mit dem Lobchoral WUNDERBARER KÖNIG, HERRSCHER VON UNS ALLEN poste ich Euch heute eine Nachlese von der Jubelkonfirmation vom vergangenen Sonntag; ich bin noch ganz im Rausch des inspirierenden Gemeindegesangs, der vom Kirchenchor so souverän gestützt wurde!

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