AUCH VIERSTIMMIG GEHT IN NEULUSSHEIM … SOGAR SPONTAN!

Mit einem Lobchoral aus dem 16. Jahrhundert antwortete die Gemeinde auf die Gnadenzusage.

1. Nun lasst uns Gott dem Herren Dank sagen und ihn ehren für alle seine Gaben, die wir empfangen haben.

6. Durch ihn ist uns vergeben die Sünd, geschenkt das Leben. Im Himmel solln wir haben, o Gott, wie große Gaben!

LUDWIG HELMBOLDT, Professor der Philosophie in Erfurt und Superintendent in Mühlhausen verfasste 1575 den Text, zu dem NIKOLAUS SELNECKER 1587 diese Melodie komponierte. Zeit und Umstände, in der dieser Choral entstand war ganz und gar nicht zu vergleichen mit unserer heutigen wohlsituierten Gesellschaft! Krankheiten, Kriege und Unruhen zwischen den jeweiligen Landesherren, die entsprechend ihrer Auffassung den „rechten Glauben“ verordneten, waren schon spezielle Voraussetzungen, mit denen die Liederdichter umgehen lernen mussten.

Mir gefällt bei diesem ehrwürdigen Choral, wie spontan unsere Gemeinde darauf reagiert hat. Es war kein Chor anwesend, doch es gab einige sehr feine Stimmen, die dazu eine zweite und eine dritte Stimme intoniert haben.
Großes Kompliment an unsere singfreudige Gemeinde!
Wenn ich das hier erwähne, dann kommt es mir wie ein Entschädigung vor für die Zeit, bis die neuen KonfirmandInnen wieder da sind.

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